
News & Tipps rund um das Fenster
Dachfenster helfen gegen die Winterdepression
Schon Hippokrates, der berühmteste Arzt des Altertums, erkannte die positive Wirkung von Licht auf den Menschen. Heute weiß man, dass das Sonnenlicht zur Bildung des Glückshormons Serotonin beiträgt und so unsere Stimmung deutlich beeinflusst. Nun geht es jedoch auf den Winter zu und die Tage werden kürzer.
Die wenigen Sonnenstunden wirken auf die meisten deprimierend und sorgen für schlechte Laune. Dies kann sogar bis hin zur sogenannten Winterdepression führen. Um dagegen anzukämpfen, sollte das spärliche Tageslicht optimal genutzt werden. Vor allem im Dachgeschoss wirken großzügige Fenster wahre Wunder, denn mit der richtigen Verglasung bringen sie hier einen dreimal höheren Lichteinfall als ein vertikales Fenster. Mit der umfangreichen Größen- und Formenvielfalt kann zudem jeder seiner Kreativität freien Lauf lassen und sich das passende Ambiente schaffen.
Die Tageslichtexperten empfehlen jedoch zu beachten, dass die Gesamtbreite aller Fenster mindestens 55% der Breite des Wohnraums entsprechen sollte, um für genug Helligkeit zu sorgen.
Daumen hoch für Rollläden
Fenster – die Hitze bleibt daußen. Scheint draußen die Sonne, heizen sich Wohnräume schnell auf. Stiftung Warentest hat daher Sonnenschutzfolien, die die Räume vor extremer Hitze schützen sollen, genauer unter die Lupe genommen. Die selbstklebenden Fensterfolien stellen zwar eine geeignete Maßnahme zum Hitzeschutz dar, hatten in Sachen Blendschutz und Lichtdurchlässigkeit jedoch keine Chance gegen Rollläden und Außenjalousien. Diese bewahren die Räume nämlich nicht nur vor unangenehmem Aufheizen, sondern leisten auch optimalen Blendschutz und lassen genügend gesundes Tageslicht in das Rauminnere. Die Stiftung Warentest meinte zudem, dass bei Sonnenschutzfolien durch die geringe Lichtdurchlässigkeit im Winter sogar zusätzliche Heizkosten anfallen können. Rollläden und Jalousien dagegen regulieren Wärme und Lichteinfall flexibel und sorgen so ganzjährig für angenehme Wohlfühl-Temperaturen. Quelle: fenster-tipps24
Kontrolle für Fensterläden aus Holz
Holzfensterläden (Klappläden, Schlagläden, Schiebeläden etc.) sind den Witterungsbedingungen noch mehr ausgesetzt als Fenster und werden daher mehr durch Sonne und Regen beansprucht. Deshalb ist es wichtig folgende Kontrollen und Instandhaltungsarbeiten halbjährlich durchzuführen:
- überprüfen Sie, dass die Flügel niemals auf dem Fenstersims schleifen und rufen Sie gegebenenfalls einen Fachmann, der die Ladenbänder nachstellt;
- überprüfen Sie, dass sich kein Regenwasser auf dem Fenstersims ansammelt, mit dem die Flügel für längere Zeit in Kontakt kommen;
- überprüfen Sie die Stirnseiten des Holzes, d.h. den oberen und unteren Teil des Ladens. Diese Stellen absorbieren häufig Regenwasser, was zu einem kontinuierlichen Ausdehnen und Zusammenziehen des Holzes führt. In Folge dieser Beanspruchungen bilden sich leicht kleine, einige Zentimeter lange Risse. Bessern Sie diese Stellen mit einer neuen Lackschicht aus, um zu vermeiden, dass das Wasser weiterhin eindringt und zur Ablösung der Lackschicht sowie zur Verwitterung des Holzes führt.
Lüften im Neubau oder nach Sanierung
In neu gebauten oder kürzlich sanierten Häusern ist es notwendig, die Räume mehrmals täglich zu lüften. In diesen Bauten trifft man häufig auf hohe Innenfeuchtigkeit, vor allem wenn die Verputzarbeiten und das Verlegen des Fußbodens in den Innenräumen nach dem Einbau der Fenster und kurz vor der Übergabe an den Kunden vorgenommen wurden. In den Baumaterialien bleibt noch für viele Monate eine hohe Menge an Feuchtigkeit zurück, die nach draußen gebracht werden muss, um die Bildung von Schimmel und eines ungesunden Raumklimas zu verhindern.
Das richtige Lüften
Die Luftqualität im Inneren eines Hauses ist sehr wichtig für das Wohlbefinden seiner Bewohner. Durch die Anwesenheit und die Tätigkeiten von Personen in geschlossenen Räumen entsteht Staub, es erhöhen sich die Kohlendioxid- und Wasserdampfkonzentration und gleichzeitig verringert sich die Sauerstoffmenge. Geht das Gleichgewicht zwischen diesen Elementen verloren (verbrauchte Luft), führt das zu einem Gefühl von Müdigkeit, Depression, Konzentrationsmangel und weiteren kleineren Störungen. Ältere Fenster, die nicht mit Dichtungen versehen und nicht mit absoluter Präzision konstruiert wurden, gestatteten durch eindringende Zugluft einen ausreichenden Luftaustausch – selbst bei geschlossenem Fenster. Der so vorgenommene, naturliche Luftaustausch weist jedoch viele negative Aspekte auf, da er nicht kontrolliert werden konnte und so mit Energieverschwendung und einem mangelhaften Wohnkomfort einher ging. Die Fenster von heute schaffen hingegen perfekt gedämmte Räume und der Luftaustausch, der fur eine stets gute Luftqualität erforderlich ist, kann somit nur durch das korrekte Öffnen der Fenster erreicht werden. Kontrolliertes Lüften ist daher heute unumgänglich und es ist wichtig zu lernen, wie man mit den neuen Fenstern je nach Jahreszeit umgehen muss.
Lüften im Sommer
Im Sommer treten normalerweise keine Probleme auf, da das Haus, allein um die hohen Temperaturen unter Kontrolle zu halten, häufig gelüftet wird. In diesem Zusammenhang möchten wir daran erinnern, dass die Fenster bei hohen Außentemperaturen eigentlich geschlossen und die Fenster verdunkelt bleiben sollten, damit kein Sonnenlicht eintreten kann: dank der Wände, deren Temperatur in der Regel unter der Außentemperatur liegt, wird so auch die Raumtemperatur niedriger gehalten. Nachts, wenn die Außentemperatur abfällt, sollten die Fenster hingegen weit geöffnet werden, damit sich sowohl die Luft als auch die Wände, die sich tagsuber aufgeheizt haben, abkühlen können. Nachdem sich die Temperatur der Wände abgekühlt hat, werden sie die Kühle am darauf folgenden Tag wieder an die Umgebung abgeben.
Lüften im Winter
Im Winter wird normalerweise entweder, um Energie zu sparen, weniger oder aber oft und dafür falsch gelüftet. Dabei ist es auch in dieser Jahreszeit notwendig, häufig zu lüften, da die große Menge an Wasserdampf, die in einer Wohnung produziert wird, korrekt abgeleitet werden muss. Eine übermäßige Luftfeuchtigkeit (über 65 %) führt zu einer Reihe von Unannehmlichkeiten, vor allem im Winter, wenn der Wasserdampf mit den kalten Außenwänden in Berührung kommt und kondensiert und dabei vom gasförmigen in den flüssigen Zustand übergeht. Es kommt so zur Bildung von Tropfen an den Scheiben und dem Auftreten von Schimmel in den Ecken der kältesten Wände, worunter nicht nur die Ästhetik, sondern auch die Hygiene leidet; einige Schimmelsporen können tatsächlich giftig für den Menschen sein und Allergien und Atemwegserkrankungen hervorrufen. Andererseits kann aber auch eine zu niedrige Luftfeuchtigkeit, unter 40 %, schädlich sein, da sie die Vermehrung einiger Bakterien und Viren fördert, die für Bronchialerkrankungen verantwortlich sind. Außerdem trocknen die Schleimhäute aus und es werden elektrostatische Ladungen verursacht.
Um einen vollständigen Luftwechsel in einem mittelgroßen Zimmer zu erreichen, sollten die Fenster für 4-6 Minuten geöffnet oder für 15-30 Minuten gekippt werden. Wände, Möbel und der Fußboden speichern so im Winter ihre Wärme und geben sie ab, sobald das Fenster wieder geschlossen wird, wodurch im Raum schnell wieder die gleiche Temperatur wie vor dem Öffnen hergestellt wird.





