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Hallo, wir wohnen seit einigen Jahren in einem alten Miethaus, wo die Fenster hinter den Holzbalken eingesetzt wurden und eine Trockenbauwand vor die tatsächliche Wand gestellt wurde. Am Fensterbrett haben wir momentan richtige „Wasserlacken“. Der Vermieter meint, dass wir eine zu hohe Luftfeuchtigkeit haben. Könnte dies tatsächlich ein Grund dafür sein? Haben die nun gemessen; liegt so zwischen 50 und 60 %.

Martha A.
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Der "Tag rund ums Fenster 2010" findet am Samstag, 17. und Sonntag, 18. April in Deutschland statt. Unter dem Motto Klimaschutz mit Durchblick öffnen zahlreiche Fachbetriebe ihre Tore für alle am Thema Fenster und Fassade interessierten Besucher. Das Aktionswochenende gewährt einen umfassenden Einblick in die Welt von Fenster und Fassade und zeigt, dass die Fensterbranche mehr kann, als einfach nur Fenster zu bauen.



Wir finden das eine tolle Initiative!
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Im Außenbereich stellt der Rollladenkasten ein wichtiges Bauteil in Bezug auf die Luftdichtheit der kompletten Gebäudehülle dar. In der Praxis ist jedoch festzustellen, dass die notwendige Luftdichtheit oft nicht gegeben ist. Ziele des ift-Forschungsvorhabens „Luftdichtheit von Rollladenkästen“ waren daher die Festlegung von eindeutigen Prüfkriterien für den Nachweis der Luftdichtheit von Rollladenkästen, die Entwicklung eines Tabellenverfahrens sowie die Erarbeitung von konstruktiven Ausführungen.



Der Forschungsbericht kann als Download oder als Druckfassung unter www.ift-rosenheim.de bezogen werden.
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Immer wieder ärgern sich Kunden, wenn Ihre Fenster mit einem lauten Knall zuschlagen und kommen auf die merkwürdigsten Ideen, um dies zu verhindern. Für den Fall, dass Ihre Fenster aufgrund der Lage, durch Wind oder Sog in der Kippstellung zuschlagen bzw. in der Drehstellung auf oder zufallen, stehen spezielle Zubehörteile zur Verfügung, die dies verhindern und leicht zu bedienen sind.
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Geld sparen durch Austausch veralteter Fenster

Aktuelle Studien zeigen auf, dass Haus- bzw. Wohnungsbesitzer durch schlechte Wärmedämmung sehr viel „teure“ Energie verschwenden. So könnte beispielsweise allein durch Austausch veralteter Fenster an die 8,6 Milliarden Liter Heizöl jährlich eingespart werden. Der Geschäftsführer vom Verband Fenster- und Fassadenhersteller (VVF) Ulrich Tschorn findet, dass „durch schlechte Wärmedämmung enorme Einsparpotenziale verschenkt werden“ und dass über vieles beim Thema Energiesparen diskutiert wird, die Fenster jedoch meist vergessen werden.

Laut Schätzungen sind anscheinend in Deutschland ca. 70 Prozent der Fenster veraltet. Eine Untersuchung hat ergeben, dass das Durchschnittsalter eines deutschen Fensters bei 48 Jahren liegt, das Bundesumwelt-ministerium jedoch einen Austausch nach 25 Jahren empfiehlt. Laut Tschorn hält sich aber auch der Staat selbst nicht daran. Viele öffentlichen Gebäuden und Schulen verprassen durch alte Fenster sehr viel Energie.
Deshalb ist der Verband von Tschorn für eine Austauschpflicht veralteter Fenster: „Damit könnten die deutschen Klimaschutzziele viel schneller erreicht werden“.

Hausbesitzer oder auch Mieter können mangelhafte Fenster über die sogenannte Thermografie erkennen. Dort machen Infrarotkameras die Temperaturverteilungen sichtbar und man kann erkennen, wo warme Luft entweicht und wo kalte in den Raum fliest.

Gelesen unter www.welt.de, 01.12.2009
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Aus der Forschung

Mit Hilfe eines Klebstoffes will ein Forschungsprojekt der Universität Jena in Deutschland ein sich selbstständig verdunkelndes Fensterglas entwickeln. Zwischen zwei Glasscheiben soll der an sich farblose Kleber nahezu unsichtbar sein. In dem Projekt soll der von der Universität Jena patentierte Kleber mit einem Farbstoff versehen werden, der auf Sonnenlicht reagiert und sich dadurch abdunkelt.

Ein solches System wäre den Angaben nach deutlich preiswerter als beispielsweise die Abdunklung durch Jalousien. Das Projekt werde von der Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen in den kommenden zwei Jahren mit rund einer Million Euro gefördert. Erste Prototypen einer auf Licht reagierenden Fensterscheibe sollen Anfang 2012 vorliegen.

Gelesen in der Thüringer Allgemeinen Zeitung, 19.01.2010

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Wärmeschutz-Glas ist Isolierglas für erhöhte Wärmeschutzanforderungen.

Anfang der 80er Jahre wurde farbneutrales Warmglas am Markt eingeführt. Um die Transparenz des Glases mit den hervorragenden Emissionseigenschaften der Edelmetalle zu verbinden, werden dünne Metallschichten (cd. 10 nm dicke Fuktionsschichten) auf das Glas aufgebracht. Dadurch ist einerseits die Durchlässigkeit für das Licht der Sonne gegeben, auf der anderen Seite wird das Emissionsvermögen der Glasoberfläche wirkungsvoll verringert.
Zusätzlich zu der Beschichtung können die Glasscheiben mit einem wärmedämmenden Spezialgas gefüllt werden.

Mit Wärmeschutzgläsern können bei Doppelverglasung U-Werte unter 1,5 W/m²K erreicht werden. Für Niedrigstenergie- oder sogar Nullheizenergie-Häuser, bei denen es auf nahezu jede eingesparte Kilowattstunde Wärme ankommt, sind Dreischeibengläser mit einem U-Wert von 0,4 bis ca. 0,7 W/m²K möglich. Hier sorgen hauchdünne Edelmetallbeschichtungen der Scheiben und teurere Edelgase wie Xenon in den Zwischenräumen für den zusätzlichen Wärmeschutz. Diese Scheiben dämmen fast ebenso gut wie eine Außenwand aus Ziegelsteinen. Das schägt sich aber auch im Preis nieder.

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Mit der Gesetzesumwandlung des so genannten „Anti-Krisen-Dekretes“ wurden Änderungen im Hinblick auf die Steuerbegünstigung für Energiesparmaßnahmen vorgenommen. Zum Glück wurden einige sehr nachteilige Punkte des ursprünglichen Dekretes im Rahmen der Gesetzesumwandlung nicht umgesetzt oder zumindest abgeschwächt.

Die wichtigsten Verbesserungen des Dekrets betreffen:

· Die Abschaffung des Höchstbetrages, der italienweit für die Steuerbegünstigung vorgesehen war;

· Die Streichung der Verpflichtung vor Beginn der Sanierungsmaßnahmen eine Genehmigung bei der Agentur der Einnahmen einzuholen.

Nachfolgend ein Überblick der für 2009 und 2010 geltenden Regelungen.


Welche Sanierungsmaßnahmen werden gefördert?

· Allgemeine Maßnahmen zur Reduzierung des Wärmeverlustes an bestehenden Wohn- und Betriebsgebäuden (z.B. Wärmeisolierung);

· Austausch von Fenstern und Verlegung von Isolierböden;

· Installation von Sonnenkollektoren für Warmwasserbereitung;

· Austausch der Heizanlage und Ersetzung durch Brennwertkessel, Hackschnitzel- oder Pelletsheizung (letztere gelten nur für 2009).


Wie hoch ist der Steuervorteil?
Der Abzug von der Bruttosteuer beträgt 55%. In folgender Abbildung wird der Höchstbetrag des Abzuges sowie der maximal anerkannte Investitionsbetrag veranschaulicht:

Maßnahme

Maximal

möglicher Abzug

Maximal

anerkannte Investition

Maßnahmen zur Reduzierung des Wärmeverlustes

100.000 Euro

181.818 Euro

Austausch von Fenstern und Verlegung von Isolierböden

60.000 Euro

109.091 Euro

Installation von Sonnenkollektoren

60.000 Euro

109.091 Euro

Austausch der Heizanlage und Ersetzung durch Brennwertkessel

30.000 Euro

54.545 Euro


Der Steuerabzug kann nicht mehr wie bisher auf drei bis zehn Jahre, sondern ausschließlich auf 5 Jahre aufgeteilt werden. Die Begünstigung steht allen Privatpersonen, Einzelunternehmen, Personengesellschaften und Kapitalgesellschaften zu.


Beispiel:
Herr Hofer lässt die Fenster seines Wohnhauses austauschen. Hierfür investiert er 25.000 Euro. Davon kann er 13.750 Euro aufgeteilt auf 5 Jahre von der Steuer absetzen. Aber Vorsicht: Der berechnete jährliche Steuerabsetzbetrag in Höhe von 2.750 Euro kann nur mit bestehenden Einkommenssteuerschulden verrechnet werden. Ist die Steuerschuld zu gering, geht der Differenzbetrag verloren.


Was ist zu tun?
· Je nach Art der durchgeführten Maßnahmen ist eine Bestätigung von einem zugelassenen Sachverständigen (Ingenieur, Architekt, Geometer usw.) notwendig.

· Innerhalb von 90 Tagen nach Abschluss der Arbeiten muss eine Meldung an die „ENEA“ erfolgen.

· Der Steuerabsetzbetrag kann nur nach erfolgter Zahlung in Anspruch genommen werden. Auf den Überweisungsbelegen müssen zusätzlich zum Zahlungsgrund der Text „Energiesparmaßnahmen Ges. 296/2007“ sowie die Steuernummer des Zahlenden und jene des Begünstigten aufscheinen.

· Die Rechnungen müssen bis zur Verjährung der entsprechenden Steuerperiode aufbewahrt werden.

· Die Sanierungsmaßnahmen müssen der Agentur der Einnahmen mitgeteilt werden. Form und Fristen sind bis dato noch nicht bekannt.


Fazit
Auch wenn es ab 2009 nicht mehr möglich ist, die staatlichen Steuerförderungen mit den Landesbeiträgen für Energiesparmaßnahmen zu kumulieren, ist es aus steuerlicher Sicht nach wir vor interessant, energetische Sanierungen vorzunehmen.


Quelle: Pustertaler Zeitung

Ausgabe Nr. 3-501/09 vom 13. Februar 2009

DDr. Roland Stauder, Graber & Partner

Wirtschafts- und Steuerberatung

Bruneck - Toblach

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Der Geschäftsführer des Verbandes der Fenster- und Fassadenhersteller (VFF) Ulrich Tschorn sieht das Fenster als wichtigen Wohlfühl-Faktor: „Wohn- und Lebensqualität lassen sich steigern, indem man Innenleben und Außenwelt eines Hauses richtig verbindet.“

Wozu eigentlich brauchen wir Fenster?
Sie verbinden die Wohnräume mit der Außenwelt, versorgen die Räume und ihre Bewohner mit natürlichem Licht und liefern Frischluft. Gleichzeitig schützen sie vor Kälte, Hitze und Lärm. Und sie geben - bei fachgerechter Montage - Sicherheit.

Warum schalten wir nicht einfach das Licht an?
Natürliches Licht ist die Existenzgrundlage für alles Leben. Es reguliert Abläufe des menschlichen Organismus, fördert unser subjektives Wohlbefinden und messbar die körperliche Leistungsfähigkeit. Studien haben belegt, dass sich Menschen bei Tageslicht besser konzentrieren können und weniger schnell ermüden als unter künstlicher Beleuchtung. Ein wichtiger Wohlfühl-Faktor. Zudem reduzieren gut geplante Fenster die Stromkosten.

Fenster als Mittel gegen die Winterdepression?
Die Aussicht nach draußen wirkt auf jeden Menschen so positiv wie der Blick auf ein Landschaftsgemälde und unterstützt unser seelisches Gleichgewicht. Jeder vierte Mittel- und Nordeuropäer leidet an der Winterdepression –Tageslicht gilt als eines der besten Gegenmittel. Fenster zaubern aber auch Lichtspiele in die Wohnräume, an denen man sich erfreuen kann. Umgekehrt gibt die Verglasung auch positive Signale nach außen: Ein stimmungsvoll warmer Lichtschein durch große Fenster symbolisiert Behaglichkeit. Die Architektur hat sich durch das Wissen über die Bedeutung von Tageslicht für unsere Seele nachhaltig verändert: Heute ist das transparente Haus ein ästhetisches Ideal.

Oft zieht es aber in der Nähe der Fenster...
Besonders Bewohner älterer Häuser klagen über ein unangenehmes Frösteln in der Nähe ihrer Fenster. Der Grund ist der große Unterschied zwischen der Raum- und der Oberflächentemperatur veralteter Fenster. Wohltemperierte Verglasungen vermeiden den Kälteschock. Hier helfen neue Fenster: Modernes Wärmedämm-Isolierglas und dichte Fensterrahmen reduzieren den Temperaturunterschied auf wenige Grad und halten die Räume auch in kalten Winternächten warm und behaglich. Die wohlige Behaglichkeit steigert das körperliche Wohlbefinden – und spart Geld.

Lassen Sie keine kalte Luft ins Haus...
Die Grundlage für ein gesundes Raumklima ist eine ausreichende Lüftung. Energie sparender als dauerhaft gekippte Fenster ist das Stoßlüften: Man öffnet die Fenster mehrmals pro Tag für kurze Zeit sperrangelweit. Grundlage sollte jedoch immer ein dichtes Fenster sein. Undichte alte Fenster lüften auch dann, wenn es nicht nötig ist.
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Ein Passivhaus ist ein Gebäude, das mit einem Minimum an Primärenergie auskommt und trotzdem seinen Bewohnern im Sommer wie im Winter eine angenehme Wohnraumtemperatur bietet.  Deshalb ist das oberste Gebot für Bauherren von Passivhäusern „Wärmeverluste vermeiden“. Eine optimale Dämmung – gerade der Fenster – ist besonders wichtig. Um die Behaglichkeit der Innenräume zu jeder Jahreszeit zu gewährleisten, dürfen Fenster im Passivhaus einen U-Wert von 0,8 W/m2K – dies ist der Wärmedurchgangskoeffizient – nicht überschreiten.

Hohe Wärmedämmung
Diese Vorgaben erfüllen moderne Holzfenster in besonderem Maße. Holz verfügt nicht nur über eine hohe Formstabilität. Es ist zudem von Natur aus ein Werkstoff mit hervorragender Wärmedämmung. Für den Niedrigenergie- und Passivhausbau sind Holzfenster deshalb die ideale Lösung.

Fenster als ästhetisches Gestaltungselement
Durch die hochwertige Anmutung von Holzfenstern kann man mit ihnen auf Vorhänge getrost verzichten. Somit kann jeder Sonnenstrahl ungehindert ins Haus gelangen und für die Wärmegewinnung genutzt werden. Die Hochwertigkeit dieser besonderen Gebäude wird durch die natürliche Anmutung der Holzfenster zusätzlich unterstrichen.

Beste Ökobilanz
Und wer Wert auf das Schonen unsrere Ressourcen legt, für den sind Holzfenster auch aus ökologischer Sicht die logische Konsequenz, denn sie  weisen eindeutig die beste Ökobilanz auf – von der Produktion bis zur Entsorgung nach vielen, vielen Jahren. > 1 Kommentare